Wir sind Railtripping…
Bahnfahren kann mehr sein als die Reise von A nach B: Für viele ist eine Zugfahrt ein besonderes Erlebnis, ein nostalgisches oder romantisches Abenteuer vielleicht oder eine bewusste Entscheidung. All das ist es jedenfalls für uns! Wir können uns nichts Schöneres vorstellen, als diese Leidenschaft und unsere jahrelange Erfahrung mit den Bahnen dieser Welt mit Dir zu teilen. Zusammen werden wir die schönsten Routen und Ziele entdecken und ganz nebenbei – oder ganz bewusst – unseren CO2-Fußabdruck verringern.
Nachhaltiger Tourismus steht bei jedem unserer Trips an erster Stelle: Ganz gleich, ob Dich zum Bahnfahren zu inspirieren, Dich über die außergewöhnlichsten Routen zu informieren, Dir umweltfreundliche Hotels, vegan-vegetarische Restaurants oder faire Cafés vorzustellen – uns liegt es am Herzen, nachhaltige Angebote auf Deinen Reiseplan zu bringen.
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Erlebe Europas aufregendste Bahnreisen

Entdecke neue Ziele abseits ausgetretener Pfade

Tauche ein in Geschichte und Geschichten der Stationen an der Strecke

Unterstütze regionale, soziale und nachhaltige Anbieter

Lehn Dich zurück, genieße die Aussicht und entspann Dich beim „Slow Travel“

Lass Flugscham hinter dir und arbeite an deiner Klimabilanz

Profitiere von unseren Erfahrungen und Empfehlungen vor Ort

Hilf mit, den Planeten zu schützen, und die Umwelt weniger zu belasten
Wir dürfen vorstellen: Unser TeamKorrespondentinnen

Bart Giepmans

Gerdien Barnard

Paulo Marques

William Simpson

Michael Bartnik
Redakteur (Deutsch) und Übersetzer
Mein Interesse für Tourismus und „Slow Travel” begann vor 20 Jahren, als ich in einem kleinen Reisebüro Ferien verkaufte. Damals brachte die Deutsche Bahn ihr legendäres Schönes-Wochenende-Ticket auf den Markt, das den Wochenendausflug viel erschwinglicher machte. Um den Trend voranzutreiben, haben wir dazu einen Reiseführer für Bahnausflüge herausgegeben – den VCD-Tourenplaner.
Seitdem habe ich bei der Berliner S-Bahn, der Deutschen Bahn, den Schweizerischen Bundesbahnen, der ETH Zürich, der Berliner Zeitung gearbeitet – und mich schließlich bei einer Unternehmensberatung um Mobilitätsfirmen gekümmert. Heute entwickle und teste ich in Berlin innovative Mobilitätsangebote, die die Zukunft des Verkehrs verändern werden.
Meine liebste Linie
Der „Schlittelpendel” auf der Albula- und Bernina-Linie in Graubünden: Langsam arbeitet sich der Zug von Bergün die Berge hinauf, über Brücken und Viadukte, durch lange Tunnel, entlang steilen Hängen und dichten Wäldern. Am Passtunnel hält der Zug in Preda: Aussteigen, Schlitten leihen, die gesperrte Passstraße hinuntersauen und in Bergün mit dem „Schlittelpendel” wieder nach oben fahren.
Meine meist gefahrene Strecke
Am häufigsten fahre ich mit der Berliner S-Bahn. Auf der „Stadtbahn” schlängelt sie sich quer durch die vielfältige Stadtgeschichte: Die klassizistische Museumsinsel aus dem alten Preußen, über die Friedrichstraße der „Goldenen Zwanziger”, vorbei an der sozialistischen Architektur am Alexanderplatz bis zum „Neuen Berlin” zwischen Hauptbahnhof und Regierungsviertel.

Bart Giepmans
Co-Founder und Redakteur
Slow and sustainable travel has been a passion of mine ever since my dad bought me a Dutch travel card for my tenth birthday and I was able to discover the Netherlands by rail. Since then, I’ve been discovering routes in Europe and further afield – always enjoying the slower pace of travel, talks with locals, and drinks in the bistro.
The trains have also been key to my career, having worked for both the Dutch and German Railways as well as for Switzerland Tourism and Interrail. I’ve always wanted to make rail travel sexier and motivate people to stop flying and take the train instead. I never could have imagined that slow travel would become what it is today.
Favourite Train Route
Impossible to say, but the narrow-track railway from the village of Krimml in Austria to Zell am See is definitely up there. Starting at the Krimml Waterfalls, the route runs through the Salzach Valley with imposing scenery on both sides. Pulling in to Zell am See is always a delight – in summer, I used to jump straight into the lake within a minute of arriving!
Most frequent route
I must have travelled the Utrecht–Den Bosch route in the Netherlands over a thousand times, but the novelty never wears off. Crossing the Lek River and watching the scenery pass by or the sun setting over the water – it’s just fantastic. It never gets old.

Bonnie Joosten
Co-Founder und Partnerships
Meine Leidenschaft für das Reisen mit der Eisenbahn habe ich bei der Niederländischen Bahn entwickelt. Ich fand es toll, wie angenehm und lohnend es war, durch Europa zu reisen und Leute in einem Zug zu treffen. Ich habe mich in sie verliebt. Später in meiner Karriere wollte ich eine nachhaltige Wirkung erzielen, also fing ich an, für eine NGO (Nichtregierungsorganisation) in Amsterdam zu arbeiten.
Heute versuche ich, meine beiden Leidenschaften zu verbinden: Nachhaltigkeit und Reisen. Ich möchte den Tourismus verändern, um sicherzustellen, dass er sich positiv auf das Leben der Menschen vor Ort auswirkt und die Natur schützt, anstatt sie zu schädigen. Ich möchte eine Welt erschaffen, in der wir anders reisen und trotzdem ein Verständnis für andere Kulturen und uns selbst gewinnen. Deshalb ist das langsame Reisen jetzt das Neue.
Meine liebste Linie
Es ist Ljubljana – Zagreb: Diese atemberaubende zweieinhalbstündige Route verbindet Slowenien und Kroatien und überquert die Berge entlang der Save mit fantastischen Ausblicken. Ich mag auch die Route von Seebrugg nach Freiburg über Titisee im Schwarzwald, die durch dichte Wälder führt und an Bergen und Seen vorbeiführt: Wunderschön! Diese dramatische Kulisse hat mich als Niederländerin immer wieder begeistert!
Meine meist gefahrene Strecke
Amsterdam – Brüssel Midi. Früher war ich beruflich viel auf dieser Strecke unterwegs. Aber ich kann mich nicht an viele Ausblicke erinnern – weil mich ich währenddessen um Kunden oder Kollegen gekümmert habe. Sie waren immer so freundlich, dass ich ganz vergessen hatte, aus dem Fenster zu schauen.

Paulo Marques
Brand und Webdesigner
Portugal hat vielleicht kein ausgedehntes, gut angebundenes Schienennetz. Das hat mich nie davon abgehalten, mich in Züge zu verlieben. Schon als Kind waren meine liebsten Spielzeuge immer Modelleisenbahnen. Auch heute faszinieren mich Züge: Egal ob am Elbufer entlang von Tschechien nach Deutschland schlängeln oder mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Peking nach Shanghai den riesigen Gelben Fluss queren. Ja, sie sind erschwinglich und nachhaltig. Aber für mich ist das Gefühl, die Welt vom Zugfenster aus vorbeiziehen zu sehen, einfach unschlagbar.
Meine liebste Linie
Als Portugiese muss ich natürlich den Linha do Douro empfehlen: Eine Bahnstrecke in Nordportugal, die die Küste mit der gleichnamigen gebirgigen Weinregion verbindet. Der Zug dreht und windet sich durch Täler und Schluchten. Und rechts und links stürzen die Weinberge, auf denen die Portweintrauben wachsen, die zum Fluss Douro hinab. Eine langsame Reise, aber eine richtig schöne. Das ganze Jahr über.

Britta Rübsam
Redakteur (Deutsch) und Übersetzer
Ich muss ehrlich sein. Meine Vorliebe fürs Bahnreisen ist aus pragmatischen Gründen entstanden. Ich besaß bis zu meinem 30. Lebensjahr gar kein Auto. Wann immer ich also aus meinem Studien- und Wohnort Düsseldorf zu meinen Lieben im heimischen Hochsauerland kommen wollte, blieb mir nur eine Wahl: die Bahn. Und so verband sie mich Monat für Monat mit der Heimat. Ich wiederum knüpfte Fahrt für Fahrt zartere Bande, schenkte Vertrauen, ließ mich ein – wie in jeder guten Beziehung gab es auch Momente des Stillstands und des Verzagens – aber: Die Verbindung steht bis heute. Ich möchte keines der gemeinsamen Abenteuer missen und freue mich auf alle, die noch auf uns warten!
Meine berufliche Reise führte mich entlang vieler Stationen: über die Kunsthalle Düsseldorf, The Body Shop, Düsseldorf Marketing & Tourismus, Ruhr Tourismus bis ich mich mit der Selbstständigkeit frei getextet habe – Dreh- und Angelpunkt an allen Stopps? Den Funken der Begeisterung für Orte und Themen überspringen zu lassen.
Meine liebste Linie
Mittlerweile bin ich ein Stadtmensch. Mich für die Natur zu begeistern, ist gar nicht so leicht… Von Landluft hatte ich in meiner Kindheit genug und oft die Nase voll. Aber: Wenn der Sauerland-Express das Ruhrgebiet verlässt, die grau-bunten Graffitiwände Platz machen für weite Blicke, es vor der Scheibe nach und nach hügeliger und grüner, die Ruhr entlang der Strecke in Richtung ihrer Quelle in Winterberg zum plätschernden Bächlein wird und die Anzahl der Kuhwiesen exponentiell in die Höhe schnellt – dann fühlt sich das auf eine sehr nostalgische Weise nicht nur wie nach Hause kommen an, sondern ich muss gestehen: Dies ist nicht nur meine am häufigsten bereiste, sondern vor allem meine allerliebste Strecke!

William Simpson
Redakteur (Englisch) und Übersetzer
Meine Leidenschaft für „Slow Travel” wurde wahrscheinlich als Kind geweckt, als wir jeden Sommer mit dem Nachtzug von London nach Cornwall gefahren sind. Der Nervenkitzel, in einer anderen Stadt aufzuwachen, war und ist berauschend. In den vergangenen Jahren haben meine Freunde und ich versucht, so viel wie möglich mit dem Zug zu reisen – durch Europa, durch China und durch Russland. Mit Freunden machen wir regelmäßig Zwölf-Stunden-Touren quer durch Deutschland – weil es günstig und nachhaltig ist und viel zu sehen gibt.
Meine liebste Linie
Die Strecke zwischen Peking und Ürümqi in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist ein ziemlich einzigartiges Erlebnis. Innerhalb von 30 Stunden durchquerst Du einen halben Kontinent. Die Bahn schlängelt sich durch mit Smog vernebelte Städte und durch trockene Ebenen, vorbei an Sanddünen, fruchtbaren Oasen und Rudeln wilder Kamele, die an den Gleisen entlang galoppieren. Du reist in ein „unbekanntes China”, in dem die Einheimischen Muslime sind, eine türkische Sprache sprechen und zentralasiatisch aussehen. Man „erfährt”, wie groß und vielfältig China wirklich ist.

Lily Ovaa
Redakteur
Als man als Teenager in den Niederlanden eine unbegrenzte Fahrkarte kaufen konnte, bin ich auf den Geschmack des Bahnfahrens gekommen. Kein anderes Verkehrsmittel, macht das Reisen so entspannt: Es kommt keine Müdigkeit auf, es gibt keinen Stau und die gesamte Aufmerksamkeit kann sich auf den Genuss der Landschaft richten. Mit etwas Glück trifft man sogar andere Reisende, die sich zu einem neuen Abenteuer inspirieren lassen. Bahnfahren ist für mich der ultimative Beweis dafür, dass sich Komfort und Effizienz leicht mit einem klimabewussten Lebensstil kombinieren lassen.
Bevorzugte Route
Ich habe schöne Erinnerungen an den Zug auf Java, der sich (überraschend komfortabel!) durch eine atemberaubende Landschaft schlängelt. Aber ich liebe auch die Strecke von Amsterdam nach Vlissingen. Wenn man Rotterdam verlässt, bemerkt man, dass sich der Dialekt zusammen mit der Landschaft draußen zu verändern beginnt. Die Wohnsiedlungen weichen der Landschaft, der Buchstabe „g“ wird weicher, bis er fast verschwindet und zu einem „h“ wird. Dann weiß man, dass man nach Zeeland, der westlichsten Provinz der Niederlande, unterwegs ist. Nach Roosendaal weitet sich die Aussicht, und wenn man schließlich in Zeeland ankommt, trifft man auf einen endlosen Himmel mit seinem charakteristisch schönen Licht.
Häufigste Route
Der Zug, den ich am häufigsten nutze, ist der RER, der Nahverkehrszug, der Paris und seine Vorstädte bedient. Es handelt sich um eine faszinierende Kombination aus Stadt- und Provinzverkehr, die das Herzstück der Pariser Wirtschaft und damit der gesamten Nation ausmacht. Innerhalb der Stadt verkehrt er meist unterirdisch, aber im Handumdrehen rasen die Reisenden aus der grauen Stadtumgebung hinaus in ländlichere Landschaften.

